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Mit einer gespendeten Kirche fing es an…
(können Sie am rechten Rand dieser Hompage sehen ->)
Eine Besonderheit der Martin-Luther-Kirche in Hürth-Gleuel ist ihr raumhohes Bleiglasfenster, das in die Außenwand des integrierten Kirchturms eingelassen ist.
Mit dieser Position ist es aus dem Gottesdienstraum herausgerückt. Durch das große, in zarten Farben gehaltene Fenster, das seitlich von zwei schmalen, dunklen Streifen mit Tropfen eingefasst ist, empfängt der Taufort, der sich in den Turm hineinzieht, sein Licht. Entworfen wurde das Fenster von Rolf Krummenauer, ausgeführt von der Glaswerkstatt Dr. Heinrich Oidtmann. Inhaltlich geht es in abstrahierender Weise auf 1.Moses 8,11 zurück: Die Rückkehr der Taube zu Noah mit einem Ölbaumblatt im Schnabel.
Was zu sehen ist: Eine große Taube stößt von oben in das Bild und bringt das vor Nässe tropfende Ölbaumblatt mit. Noahs Hand nimmt es in Empfang. Von seiner Hand wie vom Gefieder der Taube perlen Wassertropfen. Eine andere Hand, die nach unten weist, ist von der oberen durch einen dunklen, vielzackigen Stern - eine Dornenkrone - getrennt. Sie will mit einem Griffel die geschriebenen Worte „So haben wir Frieden mit …“ in einer neuen Zeile fortsetzen. Die Dornenkrone verbindet also die symbolischen Aussagen beider Hände: Mit den drei roten Blutstropfen in ihrer Mitte wird auf den Leidensweg Jesu’ hingewiesen, mit dem der Bund Noahs mit Gott erneuert und bekräftigt wurde. Damit wird das Thema des Fensters deutlich: Gott schließt Frieden mit seinem Volk.
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